„Wir wollen Probleme nicht verwalten, sondern lösen.“

Mit der heutigen Gründung des Kreisverbands Frankfurt (Oder) ist das BSW nun in allen Regionen Brandenburgs vertreten. Insgesamt 17 Kreisverbände haben sich konstituiert.

Der Landesvorstand sieht darin einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zu einer sozialen, wirtschaftlich vernünftigen und friedensorientierten politischen Kraft in Brandenburg.

„Dass wir in so kurzer Zeit landesweit stabile Strukturen geschaffen haben, zeigt die enorme Energie und Entschlossenheit unserer Mitglieder“, erklärt Landesvorsitzende Friederike Benda. „Von der Prignitz bis zur Lausitz, von Brandenburg an der Havel bis Frankfurt (Oder): Überall engagieren sich Menschen, die genug haben von sozialer Spaltung, Kriegspolitik und einer Politik, die den Menschen das Geld aus der Tasche zieht. In den jüngsten Umfragen bleiben wir stabil. Die Wut wächst, weil der Wählerwillen nachträglich korrigiert wird – und dafür wird die SPD abgestraft. Die geplante Regierung aus SPD und CDU hatte und hat keine Mehrheit. Das Ergebnis ist, dass sich die Menschen frustriert von der Politik abwenden. Das bestärkt uns in unserem Kurs: Wir werden eine mutige, laute und unbequeme Stimme sein, die für das einsteht, was sie ihren Wählern versprochen hat“

Benda betont: „Wir wollen die Probleme dieses Landes nicht verwalten, sondern lösen. Dafür braucht es Haltung und den Mut, sich den politischen Eliten entgegenzustellen. Wir setzen uns ein für Diplomatie statt Aufrüstung, für einen höheren Vergabemindestlohn, für eine Corona-Amnestie und gegen die Spekulation mit Boden. An Beispielen wie der GMB Glasmanufaktur in Tschernitz, dem BSH-Werk in Nauen oder jüngst Eberswalder Wurst sehen wir, dass Brandenburg in einer tiefen Krise steckt, für die es eine Regierung braucht, die Probleme beim Namen nennt und entschlossen angeht, anstatt nur tatenlos daneben zu stehen. Es braucht mehr regionale Wertschöpfung, bezahlbare Energie und weniger Bürokratie. Jetzt, da wir in ganz Brandenburg aufgestellt sind, beginnt die nächste Phase: Aus den Regionen heraus arbeiten wir geschlossen daran, den politischen Stillstand zu überwinden und eine bessere Politik für die Mehrheit zu gestalten.“

15.01.2026

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