„Wer unsere Wirtschaft retten will, muss das Handwerk und den Mittelstand stärken“

Angesichts der wachsenden Zahl von Betriebsschließungen im Handwerk und Gewerbe, insbesondere in der Lausitz, fordert das BSW Brandenburg einen klaren wirtschaftspolitischen Kurswechsel zugunsten des regionalen Mittelstands.
Die Landesvorsitzende Friederike Benda sagt: „Das Sterben von Handwerks- und Gewerbebetrieben ist politisch gemacht. Explodierende Energiepreise infolge ideologischer Sanktionspolitik und eine erdrückende Bürokratie bringen viele Betriebe an den Rand der Aufgabe.“
Benda weiter: „Handwerk und Gewerbe brauchen keine Sonntagsreden, sondern verlässliche Nachfrage. Wenn private Aufträge wegbrechen, müssen Bund und Land stabilisieren und in zivile Produktion investieren – sonst verschwinden Betriebe unwiederbringlich. Öffentliche Bau-, Sanierungs- und Infrastrukturprojekte müssen so gestaltet werden, dass regionale Betriebe zum Zuge kommen. Jeder öffentliche Euro muss zuerst Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort sichern.“
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Finanzierung: „Viele Betriebe scheitern nicht an Ideen, sondern an der Finanzierung. Wir brauchen günstige, langfristige Kredite über öffentliche Banken und staatliche Garantien – insbesondere für Investitionen. Wer den Mittelstand erhalten will, muss außerdem Ausbildung sichern und kleine Betriebe ausreichend unterstützen.“
Abschließend betont Benda: „Ohne Aufträge, ohne bezahlbare Energie und ohne faire Finanzierung wird die Zukunft der regionalen Wirtschaft scheitern. Wer unsere Wirtschaft retten will, muss jetzt das Handwerk und den Mittelstand stärken.“

02.02.2026

Weitere Beiträge

single.php