Sofortiger Stopp der Truppenausbildung in Klietz und Altengrabow

Angesichts von Medienberichten über flüchtende ukrainische Rekruten von ostdeutschen Truppenübungsplätzen erklärt die Brandenburger BSW-Landesvorsitzende Friederike Benda:

„Dass auf ostdeutschen Truppenübungsplätzen wie Klietz oder Altengrabow ukrainische Truppen ausgebildet werden, nachdem man einige der Männer zuvor auf offener Straße mit Gewalt in Rekrutierungsbusse gezerrt hat, entlarvt den ganzen Zynismus der Berliner Kriegslogik. Die Bundesregierung macht sich zur Erfüllungsgehilfin einer brutalen Zwangsmobilisierung, bei der ukrainische Männer an der Front verheizt werden, während Wohlhabende sich freikaufen.

Standorte wie der Truppenübungsplatz Klietz sind zentrale Drehkreuze im Rahmen der EU-Mission EUMAM und spielen eine Schlüsselrolle bei der Schulung ukrainischer Soldaten an westlichen Waffensystemen. Mit dieser massiven militärischen Infrastruktur verwischt die Bundesregierung zunehmend die Grenze zwischen Unterstützung und einer faktischen deutschen Kriegsbeteiligung.

Dieses Vorgehen verlängert den Krieg, kostet immer mehr ukrainischen Männern das Leben und zieht unweigerlich gravierende Risiken für die Sicherheit und Stabilität direkt vor unserer Haustür in Brandenburg nach sich. Wer unser Land immer mehr zur Zielscheibe und Kriegspartei macht, setzt den Frieden der eigenen Bevölkerung aufs Spiel.

Die Ausbildung ukrainischer Truppen auf deutschem Boden muss sofort gestoppt werden – Schluss mit der Eskalationslogik, her mit diplomatischen Initiativen für einen Waffenstillstand.“

21.08.2026

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