„Politische Orientierungslosigkeit in Reinform“

Zur Debatte um eine mögliche Wiedereinführung der Straßenausbaubeiträge in Brandenburg durch Verkehrsminister Robert Crumbach (SPD) erklärt die Landesvorsitzende des BSW Brandenburg, Friederike Benda:

„Was wir hier erleben, ist politische Orientierungslosigkeit in Reinform. Erst öffnet ein SPD-Minister die Tür für die Wiedereinführung von Straßenausbaubeiträgen – und kaum gibt es öffentlichen Druck, rudert die eigene Fraktion hektisch zurück. Das ist keine verlässliche Politik, das ist ein Zickzackkurs zulasten der Bürger.“

Benda erinnert daran, dass die Beiträge 2019 nach einer erfolgreichen Volksinitiative abgeschafft wurden und seitdem das Land die Kosten trägt. „Diese Entscheidung war richtig – und sie war ein klares Signal an die Menschen im Land. Wer jetzt auch nur darüber nachdenkt, dieses Versprechen wieder einzukassieren, verspielt Vertrauen.“

Mit Blick auf die angespannte Haushaltslage im Land warnt Benda davor, die Kosten auf die Bürger abzuwälzen: „Offenbar sucht die SPD nach Wegen, Haushaltslöcher zu stopfen und denkt dabei zuerst daran, den Menschen wieder einmal ins Portemonnaie zu greifen. Das ist der falsche Ansatz. Straßenbau ist eine staatliche Aufgabe und muss aus öffentlichen Mitteln finanziert werden, nicht durch zusätzliche Belastungen einzelner Bürger.“

Abschließend fordert Benda eine klare und verbindliche Absage an jede Form der Wiedereinführung: „Die Bürgerinnen und Bürger dürfen nicht noch weiter verunsichert werden. Wer einmal abgeschaffte Beiträge wieder zur Debatte stellt, beschädigt das Vertrauen in politische Entscheidungen nachhaltig. Die Landesregierung muss hier endlich für Klarheit sorgen – und zwar ohne Hintertüren.“

12.04.2026

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In Brandenburg hat das BSW Rückgrat gezeigt, um das Weiter-So in der Politik zu beenden.

Zitat der BSW-Landesvorsitzenden Brandenburg, Friederike Benda, zum BSW-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt und zu Mario Voigt in Thüringen:
„In Brandenburg hat das BSW Rückgrat gezeigt, um das Weiter-So in der Politik zu beenden. Diese Chance hat die SPD in Brandenburg nicht ergriffen, sondern sogar aktiv sabotiert, um nun mit der CDU die Bundespolitik von Friedrich Merz hier geräuschlos umzusetzen.

Das BSW ist eine lernende Partei. Es ist logisch und gut, dass die Kollegen in Sachsen-Anhalt sehr deutlich machen, dass die Brandmauer gescheitert ist und sie sich für einen Politikwechsel einsetzen. Unser Wahlziel in Sachsen-Anhalt ist die Abwahl des CDU-Amtsinhabers und seine Ersetzung durch einen überparteilichen Ministerpräsidenten, der die Brandmauer-Idiotie beendet und mit wechselnden Mehrheiten regiert. Genau diese Offenheit für sachbezogene Zusammenarbeit ist der Kern des politischen Angebots des BSW.

Gute Politik statt Brandmauern

Die Landesvorsitzende des BSW in Brandenburg, Friederike Benda, erklärt zu den Äußerungen des SPD-Generalsekretärs und Barnimer SPD-Vorsitzenden Fischer zur Wahl einer AfD-Ortsvorsteherin in Ahrensfelde:
„Die Äußerungen Fischers zeigen erneut, wie sehr sich die Sozialdemokratie in Debatten über Ausgrenzung verliert, statt sich um die Sorgen der Menschen zu kümmern.
Für das BSW ist klar: Die Brandmauer ist eine demokratische Sackgasse. Sie entbindet die etablierten Parteien von der Pflicht, Politik für die Mehrheit der Bürger zu machen. Wer glaubt, verlorenes Vertrauen durch moralische Abgrenzung zurückzugewinnen, hat nicht verstanden, warum sich immer mehr Menschen von den Regierungsparteien abwenden.

„Brauchen keinen Zweckoptimismus“

Zur Meldung, dass laut Creditreform die Unternehmensinsolvenzen in Brandenburg gestiegen sind, erklärt die Vorsitzende des BSW Brandenburg, Friederike Benda: „Die nackten Zahlen der steigenden Insolvenzen ziehen der permanenten Schönrednerei der Landesregierung endgültig den Boden unter den Füßen weg. Während in Potsdam so getan wird, als stünde Brandenburg vor einem wirtschaftlichen Sommermärchen, brennt bei unseren mittelständischen Betrieben, Dienstleistern und Handwerkern die Hütte. Die Realität lässt sich nicht länger mit geschönten PR-Phrasen weglächeln."
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