„Mehr Geld allein löst die Wohnungsfrage nicht“

Zur aktuellen Wohnungsbaubilanz des Landes Brandenburg erklärt die Landesvorsitzende des BSW Brandenburg, Friederike Benda:

„250 Millionen Euro für den sozialen Wohnungsbau – das ist eine Kraftanstrengung, die der Zeit des BSW in der Landesregierung zu verdanken ist. Doch wenn trotz Rekordmitteln weniger Wohnungen entstehen als im Vorjahr, dann zeigt das vor allem eines: Mehr Geld alleine löst die Wohnungsfrage nicht.“

Benda weiter: „Die verfehlte Energie- und Sanktionspolitik hat die Baukosten explodieren lassen. Hohe Bodenpreise und renditegetriebene Modelle verhindern zusätzlich, dass ausreichend bezahlbarer Wohnraum entsteht. Wer den Wohnungsmarkt weitgehend privaten Investoren überlässt, darf sich über unzureichende Ergebnisse nicht wundern.“

Friederike Benda erklärt abschließend: „Wir brauchen eine echte öffentliche Wohnungsbauoffensive. Das Land muss selbst stärker als Bauherr auftreten – über kommunale und landeseigene Gesellschaften. Wenn in den nächsten 20 Jahren die Hälfte der Sozialwohnungen aus der Bindung fallen und nicht genug neu gebaut wird, steuern wir sehenden Auges in eine Verschärfung der Wohnungsnot. Die neue Koalition muss bezahlbaren Wohnungsbau wieder zu einer öffentlichen Priorität machen.“

19.02.2026
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