Märchen von der Freiwilligkeit geplatzt – Pistorius zwingt Soldaten nach Litauen

Potsdam, 16.09.2026 – Zur Entscheidung von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), Soldatinnen und Soldaten auch ohne deren freiwillige Meldung für die Bundeswehr-Brigade in Litauen abzukommandieren, erklärt die Vorsitzende des BSW Brandenburg, Friederike Benda:

„Dass Verteidigungsminister Pistorius nun Soldaten gegen ihren Willen nach Litauen abkommandieren muss, entlarvt das Märchen von der Freiwilligkeit endgültig. Diese Zwangsversetzungen treffen ganz konkret auch Bundeswehrangehörige und ihre Familien hier bei uns in Brandenburg – von Standorten wie Beelitz oder Storkow bis zum Einsatzführungskommando in Schwielowsee. Ursprünglich sollte der Einsatz rein freiwillig erfolgen, gelockt wurde mit üppigen, steuerfreien Auslandszuschlägen. Doch, dass selbst diese finanziellen Anreize verpuffen zeigt, dass unsere Soldatinnen und Soldaten schlichtweg keine Lust haben, sich an die NATO-Ostflanke abkommandieren zu lassen. Wer eigene Soldatinnen und Soldaten für einen Konfrontationskurs an die NATO-Ostflanke zwingt, öffnet die Tür für immer mehr Zwang und Eskalation. Dieser Schritt von Pistorius ist erst der Anfang einer Politik, die unser Land sehenden Auges zur Kriegspartei machen will, statt auf Deeskalation und Diplomatie zu setzen. Der nächste Schritt wird darin bestehen, den angeblich freiwilligen Wehrdienst zu einer Wehrpflicht zu machen und unsere Jugend an die Waffen zu zwingen. Das BSW wird sich immer gegen diesen Wahnsinn stellen.“

16.09.2026

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