„Kurz vorm Knock Out“

Anlässlich der vom Bundesrat gestoppten so genannten Entlastungsprämie kommentiert die Landesvorsitzende des BSW Brandenburg, Friederike Benda:

„Die Bundesregierung taumelt durch die politische Arena wie ein Boxer kurz vorm Knock Out. Der Stopp der Entlastungsprämie ist peinlich für CDU und SPD. Das Vorhaben war von Beginn an Blendwerk. Nach drei Jahren Rezession und völlig unsicheren wirtschaftlichen Aussichten den Unternehmen zu sagen, ihr könnt euren Mitarbeitern steuerfrei Geld geben, ist in etwa so, wie einem Hungernden zu sagen, er dürfe – obwohl keine Nahrung da ist – auch ausnahmsweise mit den Händen statt mit Besteck essen.

Während andere Länder die Kosten für Sprit und Energie dauerhaft und deutlich senken konnten, eiert die Merz-Regierung hilflos herum. Die 12 Uhr-Regel hat Preise laut Studien eher erhöht. Die Spritpreisbremse verdient den Namen nicht, da sie nur auf zwei Monate ausgelegt ist und die Preise nur wenig gesenkt hat. Diese Regierung ist unfähig oder Unwillens, Politik im Sinne der Bevölkerung in Deutschland zu machen. 

Das BSW ist dagegen, dass Bürger durch höhere Verbrauchssteuern weiter geschröpft werden – was den privaten Konsum zudem weiter abwürgen würde. Wir wollen, dass die Mehrwertsteuer auf Sprit und Energie auf sieben Prozent reduziert wird. Die Co2-Abgabe muss abgeschafft und die Energiesteuer deutlicher gesenkt werden. Die staatliche Preisaufsicht muss konsequent absichern, dass Steuersenkungen ankommen. Eine ambitionierte Übergewinnsteuer muss zudem die Abzocke der Mineralölkonzerne stoppen. Außerdem sollten wir wieder preiswertes russisches Öl importieren – alles andere schadet unseren Bürgern und unserer Wirtschaft.“

08.05.2026

Weitere Beiträge

„Woidke schwafelt vom Spritpreisdeckel, Merz sucht nach dem ‚Instrumentarium‘ – BSW fordert Ende der Sanktionen und Übergewinnsteuer“

Brandenburg verzeichnet bundesweit die höchsten Benzinpreise und gehört auch beim Diesel zu den teuersten Bundesländern. Während Ministerpräsident Dietmar Woidke vor diesem Hintergrund einen Spritpreisdeckel fordert, kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz soeben Entlastungen für Autofahrer an – räumte zugleich jedoch ein, dass das „genaue Instrumentarium“ noch nicht feststehe. Dazu erklärt die Landesvorsitzende des BSW Brandenburg, Friederike Benda: „Die Menschen in Brandenburg brauchen keine wohlfeilen Ankündigungen aus Potsdam und Vertröstungen aus Berlin, sondern endlich eine grundlegend andere Energiepolitik."

„Bis zum letzten Ukrainer“

Anlässlich der Forderung von Bundesaußenminister Johann Wadephul, Meldedaten in Deutschland lebender ukrainischer Männer an die Behörden in Kiew weiterzugeben, übt die Landesvorsitzende des BSW Brandenburg, Friederike Benda, scharfe Kritik an dem Vorstoß: „Es ist an Zynismus kaum zu überbieten: Auf der einen Seite blockiert und verunmöglicht man beharrlich jede ernsthafte Verhandlungsperspektive mit Russland, um endlich einen dauerhaften Frieden zu erreichen – und auf der anderen Seite macht man sich zum Handlanger einer Rekrutierungspolitik, die offenkundig nur einem grausamen Motto folgt: Krieg bis zum letzten Ukrainer.

Das „W“ steht für „Wagenknecht“

Anlässlich des Austritts von Katja Wolf und weiteren Thüringer Abgeordneten
aus dem BSW erklärt Friederike Benda, Landesvorsitzende des BSW in Brandenburg:

„Die nun herrschende Klarheit in Thüringen gibt uns Rückenwind für die letzten Tage des Wahlkampfs in Sachsen-Anhalt. 
Die Menschen wissen jetzt, dass das „W“ in unserem Parteinamen für „Wagenknecht“ und ihren Kurs und nicht für „Wolf“ oder „Wendehals“ steht. 
Katja Wolf und ihre Mitstreiter haben mit ihrer bedingungslosen Unterstützung für den durch KI-Affäre und Verlust des Doktortitels massiv beschädigten Ministerpräsidenten Mario Voigt, dessen Rücktritt eine Mehrheit der Thüringer fordert, viel kaputt gemacht. Nun kann das Thüringer BSW einen Neuanfang wagen und die Politik machen, für die es gegründet wurde. Eine Politik, die Sachfragen nach deren Inhalt entscheidet, sich nicht in die gescheiterte Brandmauer-Logik einordnet und mutig für die Interessen der Bürger streitet.
single-aktuelles.php