„Ein Spiel mit dem Feuer“

Anlässlich des Vorschlags von Bundeskanzler Friedrich Merz für einen EU‑Sonderstatus der Ukraine als assoziiertes Mitglied, erklärt die Landesvorsitzende des BSW Brandenburg, Friederike Benda:

„Merz verkauft einen EU‑Sonderstatus als pragmatische Lösung, in Wahrheit ist es ein weiterer Schritt hin zur offenen Kriegsbeteiligung der EU. Und das, nachdem angekündigt wurde, im Juni die Beistandsklausel der EU ‚scharf‘ zu stellen. Das ist ein Spiel mit dem Feuer.

Wer die Beistandslogik der EU auf einen Staat im Krieg mit einer Atommacht ausweitet, spielt mit der Sicherheit der Menschen in Europa. Damit wird die EU in eine militärische Zwangsjacke gesteckt, aus der es politisch kaum ein Zurück gibt – bezahlt von den Bürgerinnen und Bürgern, die weder gefragt werden noch darüber entscheiden dürfen.  Wenn, wie in Klietz, Brandenburg, direkte militärische Unterstützung der Ukraine durch die Ausbildung ukrainischer Soldaten an deutschen Waffen stattfindet, befinden wir uns ohnehin bereits im gefährlichen Grenzbereich zu militärischer Kriegsbeteiligung. Durch diese Ausbildung und immer neue Waffenlieferungen, tragen wir direkt zur Verlängerung und Eskalation dieses Krieges bei und widersprechen unserem Grundgesetz und der Brandenburger Landesverfassung. 

Neben all dem sollte man einem Staat wie der Ukraine, die einen terroristischen Anschlag auf deutsche Energieinfrastruktur verübt hat, ohnehin keine baldige Mitgliedschaft in der EU oder einen Sonderstatus in Aussicht stellen.

Wir brauchen endlich ernsthafte diplomatische Bemühungen, verbindliche Sicherheitsgarantien und einen wirtschaftlichen Wiederaufbau und keine neuen militärischen Grauzonen, in denen die EU immer tiefer in einen Krieg hineinrutscht, der unseren Kontinent in Schutt und Asche legen würde. Wer Frieden will, muss Diplomatie wollen – und nicht Sonderstatus-Modelle, die den Krieg auf Dauer stellen.“

21.05.2026

Weitere Beiträge

Das BSW hält, was es verspricht

Zur Konstituierung des Landtages in Sachsen-Anhalt und den Wahlen zum Landtagspräsidium erklärt die Landesvorsitzende des BSW Brandenburg, Friederike Benda:„Wir haben die Brandmauer-Idiotie heute abgeräumt und gezeigt, wie parlamentarische Souveränität aussieht. Das BSW hält Wort – vor wie nach der Wahl. Wir verweigern uns scheinheiligen und kontraproduktiven Ausgrenzungsritualen und handeln dabei mit einem klaren inhaltlichen Kompass."

Märchen von der Freiwilligkeit geplatzt – Pistorius zwingt Soldaten nach Litauen

Zur Entscheidung von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), Soldatinnen und Soldaten auch ohne deren freiwillige Meldung für die Bundeswehr-Brigade in Litauen abzukommandieren, erklärt die Vorsitzende des BSW Brandenburg, Friederike Benda: „Dass Verteidigungsminister Pistorius nun Soldaten gegen ihren Willen nach Litauen abkommandieren muss, entlarvt das Märchen von der Freiwilligkeit endgültig. Diese Zwangsversetzungen treffen ganz konkret auch Bundeswehrangehörige und ihre Familien hier bei uns in Brandenburg – von Standorten wie Beelitz oder Storkow bis zum Einsatzführungskommando in Schwielowsee."

„Woidke schwafelt vom Spritpreisdeckel, Merz sucht nach dem ‚Instrumentarium‘ – BSW fordert Ende der Sanktionen und Übergewinnsteuer“

Brandenburg verzeichnet bundesweit die höchsten Benzinpreise und gehört auch beim Diesel zu den teuersten Bundesländern. Während Ministerpräsident Dietmar Woidke vor diesem Hintergrund einen Spritpreisdeckel fordert, kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz soeben Entlastungen für Autofahrer an – räumte zugleich jedoch ein, dass das „genaue Instrumentarium“ noch nicht feststehe. Dazu erklärt die Landesvorsitzende des BSW Brandenburg, Friederike Benda: „Die Menschen in Brandenburg brauchen keine wohlfeilen Ankündigungen aus Potsdam und Vertröstungen aus Berlin, sondern endlich eine grundlegend andere Energiepolitik."
single-aktuelles.php