Ein Brandenburg, das überall lebenswert ist
Zu den Ergebnissen des aktuellen „Gemeindecheck Daseinsvorsorge“ des IW, erklärt die Landesvorsitzende des BSW Brandenburg, Friederike Benda:
„Während die Landesregierung in den vergangenen Wochen davon sprach, wie positiv sich Brandenburg, dessen Wirtschaft und die Versorgung auch in ländlichen Räumen entwickeln, spricht die aktuelle IW-Studie eine deutlich andere Sprache. Mehr als 160 brandenburgische Gemeinden gehören bei Ärzten, Schulen, Breitband und anderer Grundversorgung bundesweit zu den Schlusslichtern. Das ist ein Armutszeugnis für Jahrzehnte verfehlter Politik in Bund und Land. Wer ganze Regionen systematisch kaputtspart, darf sich über abgehängte Infrastruktur und Perspektivlosigkeit nicht wundern. Wir brauchen eine echte Investitionsoffensive des Landes in das Leben der Menschen in Brandenburg. Es braucht mehr Hausärzte, sanierte Schulen und Kitas, zuverlässigen Nahverkehr und flächendeckend schnelles Internet, damit Brandenburg überall lebenswert ist. Auch der Bund muss dringend mehr für unsere öffentliche Infrastruktur, insbesondere in ländlichen Regionen, tun, anstatt Milliarden für den Krieg in der Ukraine zu verpulvern.“