Der Elefant in Schwedt

Anlässlich der Ankündigung von Bundesministerin Katherina Reiche (CDU) bei ihrem Besuch in Schwedt, dass die Beschäftigungsgarantie bis Ende 2026 verlängert wird, erklärt Friederike Benda, Landesvorsitze des BSW in Brandenburg:

„Die Verlängerung der Beschäftigungsgarantie für die Beschäftigten der PCK-Raffinerie ist das Mindeste, das die Bundesregierung tun kann. Schließlich ist es die Politik dieser und der letzten Bundesregierung, die die Raffinerie überhaupt erst in Gefahr gebracht hat. Doch zu diesem Elefanten im Raum, sagt Frau Reiche nichts. Wer Sanktionen und damit einen Wirtschaftskrieg gegen Russland vom Zaun bricht, muss sich über Reaktionen nicht wundern. Diese Politik hat offensichtlich in eine Sackgasse geführt, denn die Alternativen zur ausreichenden Öl-Versorgung über die Druschba-Pipeline existieren noch nicht. Sollten sie irgendwann existieren, werden sie immer teurer sein als die Versorgung der vergangenen Jahrzehnte. Das ist nicht im Interesse der Brandenburger Bevölkerung, die schon heute unter den hohen Energiepreisen leidet. Das BSW will, dass Verhandlungen zur Rückkehr zu russischen Öl-Importen aufgenommen werden. Die Zurückweisung aus der Bundespolitik, dass Ex-Kanzler Gerhard Schröder eine vermittelnde Rolle zwischen Russland, der Ukraine und der EU einnehmen könnte, ist unklug. Einen Versuch wäre es wert gewesen, um überhaupt wieder ins Gespräch zu finden. Auch um absehbar wieder russische Öl- und Gaslieferungen zu ermöglichen.“

11.05.2026

Weitere Beiträge

In Brandenburg hat das BSW Rückgrat gezeigt, um das Weiter-So in der Politik zu beenden.

Zitat der BSW-Landesvorsitzenden Brandenburg, Friederike Benda, zum BSW-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt und zu Mario Voigt in Thüringen:
„In Brandenburg hat das BSW Rückgrat gezeigt, um das Weiter-So in der Politik zu beenden. Diese Chance hat die SPD in Brandenburg nicht ergriffen, sondern sogar aktiv sabotiert, um nun mit der CDU die Bundespolitik von Friedrich Merz hier geräuschlos umzusetzen.

Das BSW ist eine lernende Partei. Es ist logisch und gut, dass die Kollegen in Sachsen-Anhalt sehr deutlich machen, dass die Brandmauer gescheitert ist und sie sich für einen Politikwechsel einsetzen. Unser Wahlziel in Sachsen-Anhalt ist die Abwahl des CDU-Amtsinhabers und seine Ersetzung durch einen überparteilichen Ministerpräsidenten, der die Brandmauer-Idiotie beendet und mit wechselnden Mehrheiten regiert. Genau diese Offenheit für sachbezogene Zusammenarbeit ist der Kern des politischen Angebots des BSW.

Gute Politik statt Brandmauern

Die Landesvorsitzende des BSW in Brandenburg, Friederike Benda, erklärt zu den Äußerungen des SPD-Generalsekretärs und Barnimer SPD-Vorsitzenden Fischer zur Wahl einer AfD-Ortsvorsteherin in Ahrensfelde:
„Die Äußerungen Fischers zeigen erneut, wie sehr sich die Sozialdemokratie in Debatten über Ausgrenzung verliert, statt sich um die Sorgen der Menschen zu kümmern.
Für das BSW ist klar: Die Brandmauer ist eine demokratische Sackgasse. Sie entbindet die etablierten Parteien von der Pflicht, Politik für die Mehrheit der Bürger zu machen. Wer glaubt, verlorenes Vertrauen durch moralische Abgrenzung zurückzugewinnen, hat nicht verstanden, warum sich immer mehr Menschen von den Regierungsparteien abwenden.

„Brauchen keinen Zweckoptimismus“

Zur Meldung, dass laut Creditreform die Unternehmensinsolvenzen in Brandenburg gestiegen sind, erklärt die Vorsitzende des BSW Brandenburg, Friederike Benda: „Die nackten Zahlen der steigenden Insolvenzen ziehen der permanenten Schönrednerei der Landesregierung endgültig den Boden unter den Füßen weg. Während in Potsdam so getan wird, als stünde Brandenburg vor einem wirtschaftlichen Sommermärchen, brennt bei unseren mittelständischen Betrieben, Dienstleistern und Handwerkern die Hütte. Die Realität lässt sich nicht länger mit geschönten PR-Phrasen weglächeln."
single-aktuelles.php