„Das war ein Fehler“

Zur Äußerung des Bildungsministers Gordon Hoffman über den Lehrermangel in Brandenburg und den Vorwurf, die Vorgängerregierung sei verantwortlich für Stellenkürzungen, erklärt die Landesvorsitzende des BSW Brandenburg, Friederike Benda:

„Was Herr Minister Hoffmann hier versucht, ist lächerlich. Die Misere in der Brandenburger Bildungspolitik ist nicht das Ergebnis von 12 Monaten regieren. In Brandenburg werden bereits seit 30 Jahren in der Bildungspolitik falsche Entscheidungen getroffen – von CDU und SPD. Die SPD besetzte bis vor kurzem das Bildungsministerium seit 1994 durchgängig.

Sowohl die Stellenkürzungen als auch die Mehrstunde beim Unterricht wurden vom ehemaligen SPD-Minister Freiberg und dem ehemaligen Finanzminister Crumbach, jetzt SPD, auf den Tisch gelegt und durchgesetzt. Dass das BSW die SPD-Bildungspolitik im Land Brandenburg mitgetragen hat, war ein Fehler.

Aber, dass ausgerechnet die CDU, die fünf Jahre lang Seite an Seite mit der SPD regierte und jede bildungspolitische Entscheidung mitverantwortet hat, uns heute diese Politik zuschieben will, ist schlicht fehl am Platz. Als Minister hat Herr Hoffmann die Aufgabe konkrete Lösungen vorzulegen, statt im Angesicht jahrzehntelanger Fehlentscheidungen von SPD und CDU die Hände in den Schoß zu legen und Schwarzer Peter zu spielen. Wir hoffen, dass Minister Hoffmann nicht bereits aufgegeben hat, noch bevor er mit seiner Arbeit wirklich begonnen hat.“

27.03.2026
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