„Brauchen keinen Zweckoptimismus“
Zur Meldung, dass laut Creditreform die Unternehmensinsolvenzen in Brandenburg gestiegen sind, erklärt die Vorsitzende des BSW Brandenburg, Friederike Benda:
„Die nackten Zahlen der steigenden Insolvenzen ziehen der permanenten Schönrednerei der Landesregierung endgültig den Boden unter den Füßen weg. Während in Potsdam so getan wird, als stünde Brandenburg vor einem wirtschaftlichen Sommermärchen, brennt bei unseren mittelständischen Betrieben, Dienstleistern und Handwerkern die Hütte. Die Realität lässt sich nicht länger mit geschönten PR-Phrasen weglächeln: Wenn Traditionsbetriebe aufgeben müssen und die Pleitewelle rollt, ist das das direkte Ergebnis einer Politik, die die Augen vor den erdrückenden Energiekosten und schwacher Nachfrage verschließt. Wir brauchen keinen Zweckoptimismus, sondern endlich spürbare Entlastungen für unsere heimische Wirtschaft und eine Landesregierung, die sich für ein Ende der selbstmörderischen Sanktionen einsetzt.“