Gute Politik statt Brandmauern

Die Landesvorsitzende des BSW in Brandenburg, Friederike Benda, erklärt zu den Äußerungen des SPD-Generalsekretärs und Barnimer SPD-Vorsitzenden Fischer zur Wahl einer AfD-Ortsvorsteherin in Ahrensfelde:
„Die Äußerungen Fischers zeigen erneut, wie sehr sich die Sozialdemokratie in Debatten über Ausgrenzung verliert, statt sich um die Sorgen der Menschen zu kümmern.

Für das BSW ist klar: Die Brandmauer ist eine demokratische Sackgasse. Sie entbindet die etablierten Parteien von der Pflicht, Politik für die Mehrheit der Bürger zu machen. Wer glaubt, verlorenes Vertrauen durch moralische Abgrenzung zurückzugewinnen, hat nicht verstanden, warum sich immer mehr Menschen von den Regierungsparteien abwenden.
Die Bürger im Barnim erwarten keine Belehrungen, sondern dass Politik ihre Lebenssituation verbessert. Mit bezahlbarem Wohnen, einer funktionierenden Infrastruktur, einer verlässlichen Gesundheitsversorgung und einer leistungsfähigen Verwaltung.
Von einer Ortsvorsteherin erwarten die Menschen vor allem, dass sie ihren Ort engagiert vertritt und die Interessen der Einwohner gegenüber der Gemeindeverwaltung durchsetzt, den Dialog mit den Bürgern pflegt, das Vereinsleben stärkt und sich um die Entwicklung des Ortsteils kümmert. An diesen Aufgaben muss sie sich messen lassen.
Wer ständig Brandmauern beschwört, übernimmt keine politische Verantwortung und macht im Ergebnis die AfD auch noch stärker. Gute Politik entsteht nicht durch Ausgrenzung, sondern dadurch, dass die berechtigten Anliegen der Bürger ernst genommen und gelöst werden. Auch deswegen gibt es das BSW.“

29.07.2026

Weitere Beiträge

In Brandenburg hat das BSW Rückgrat gezeigt, um das Weiter-So in der Politik zu beenden.

Zitat der BSW-Landesvorsitzenden Brandenburg, Friederike Benda, zum BSW-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt und zu Mario Voigt in Thüringen:
„In Brandenburg hat das BSW Rückgrat gezeigt, um das Weiter-So in der Politik zu beenden. Diese Chance hat die SPD in Brandenburg nicht ergriffen, sondern sogar aktiv sabotiert, um nun mit der CDU die Bundespolitik von Friedrich Merz hier geräuschlos umzusetzen.

Das BSW ist eine lernende Partei. Es ist logisch und gut, dass die Kollegen in Sachsen-Anhalt sehr deutlich machen, dass die Brandmauer gescheitert ist und sie sich für einen Politikwechsel einsetzen. Unser Wahlziel in Sachsen-Anhalt ist die Abwahl des CDU-Amtsinhabers und seine Ersetzung durch einen überparteilichen Ministerpräsidenten, der die Brandmauer-Idiotie beendet und mit wechselnden Mehrheiten regiert. Genau diese Offenheit für sachbezogene Zusammenarbeit ist der Kern des politischen Angebots des BSW.

„Brauchen keinen Zweckoptimismus“

Zur Meldung, dass laut Creditreform die Unternehmensinsolvenzen in Brandenburg gestiegen sind, erklärt die Vorsitzende des BSW Brandenburg, Friederike Benda: „Die nackten Zahlen der steigenden Insolvenzen ziehen der permanenten Schönrednerei der Landesregierung endgültig den Boden unter den Füßen weg. Während in Potsdam so getan wird, als stünde Brandenburg vor einem wirtschaftlichen Sommermärchen, brennt bei unseren mittelständischen Betrieben, Dienstleistern und Handwerkern die Hütte. Die Realität lässt sich nicht länger mit geschönten PR-Phrasen weglächeln."

„Eine klare rote Linie“

Anlässlich der jüngsten Äußerungen von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) im Interview mit der Märkischen Allgemeinen Zeitung, in dem er betont, „momentan keine roten Linien“ bei der Ansiedlung von Rüstungsbetrieben zu sehen, erklärt die Landesvorsitzende des BSW Brandenburg, Friederike Benda: „Es ist wirtschaftspolitisch völlig unverantwortlich, dass der Ministerpräsident für die Rüstungsindustrie alle roten Linien einreißt, während im Land zivile Industriestandorte bluten und kaputtgespart werden. Panzer, Raketen und Drohnen schaffen keine nachhaltige Wertschöpfung, sondern stehen nach ihrer Produktion unproduktiv in Hallen, außer sie werden in Kriegen genutzt und verkauft.
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